Kurator B.J. Antony und Eddy Linner (Experimentelle Objekte)

Künstlergruppe PARADOX

PARADOX - Art Exchange® wurde 1996 gegründet und bildet einen losen Zusammenschluß von internationalen, zeitgenössischen Künstlern, die mit wechselnder Besetzung an verschiedenen Ausstellungen oder Projekten teilnehmen.

 

PARADOX - Art Exchange ® vereint die Künste im weitesten Sinne unter einem Dach: Malerei und Skulpturen, Fotos oder Diashows, Wandmalereien, Auftragsarbeiten, Lesungen, Musikkompositionen, Kunstvideos, Multimediashows, Web-Site-Gestaltung, Kabarett, Performances, Theater: alles im Bereich der bildenden wie darstellenden Künste ist möglich.

PARADOX - Art Exchange ® reflektiert, wie weit das Spektrum von Kunst reicht. Der Grundgedanke ist, innerhalb von Kunstprojekten zwischen all den Kultursprachen, die sonst eher für sich bestehen, die Grenzen fließen zu lassen, die verschiedenen Bereiche nicht nur der bildenden, sondern auch der darstellenden Künste zusammen zu bringen, damit sie einander anregen und verstärken. Die Künstler verwirklichen Vorstellungen über die Ideen hinaus, die an der Wurzel entstehen. Kunst IST grenzenlos. Künstler spiegeln Gedanken, Fantasie und Träume in die Realität.

PARADOX - Art Exchange ® hat sich durch ungewöhnliche Projekte im alltäglichen Rahmen zu eigen gemacht, die Kunst wieder direkt zum Menschen zu bringen. Als greifbares Handwerk, verständlich, anregend, diskussionswürdig, aber auch fantastisch, abgehoben, originell und mit einer Spannbreite, die individuellen Gedanken weiten Raum bieten kann.

 

Chinesisch-Deutscher Kulturaustausch der Künstlergruppe PARADOX

KULTURABKOMMEN IN CHINA UNTERZEICHNET

B.J. Antony und Zheng Aimin unterzeichnen das gemeinsame Kulturabkommen im Beisein der offiziellen Vertreter von chinesischer wie deutscher Seite (in der Reihe hinten, 2. von links: Christin van Talis, nach rechts weiter: Liu Guosheng, Gu Yingzhi, Meng Hua, Manfred Schaller, Wang Shupeng)

Als Vertreter von PARADOX waren ebenfalls die Künstler Christin van Talis (Hamburg) und Manfred Schaller (Nürnberg) vor Ort. Unter dem Blitzlichtgewitter zahlreicher Pressevertreter und vor den Fernsehkameras, die die gesamte Veranstaltung begleiteten, gaben sie übersetzt von den Dolmetschern bereitwillig Auskunft über ihre eigenen Bilder und die ihrer Künstlerkollegen. Ständig hieß es antreten für Gruppenfotos, Händeschütteln oder Autogramme geben.

Im Anschluss an die Vernissage begab sich der gesamte Troß aus Künstlern, Regierungsvertretern und Medien in den VIP-Raum des Zentrums. Dort überreichte B.J. Antony zunächst an den Bezirksgouverneur von Hexi, Liu Guosheng, zwei Bilder des deutschen Künstlers Hans-Gerd Doneck (Trier) als Gastgeschenk der Künstlergruppe PARADOX. Danach wurde als weiterer Höhepunkt ein gegenseitiger Vertrag über ein Kulturabkommen zwischen der Bezirksregierung von Hexi und PARADOX mit Unterschrift und Stempel besiegelt. Verantwortlich dafür zeichnen als Ehrenvorsitzender der Künstlervereinigung Hexi Liu Gousheng, die Generalsekretärin vom Hexi Literatur und Kunstverband, Meng Hua, der Vorsitzende vom Künstlerverband Tianjin, Liu Jianxiang, der Generalsekretär der Künstlervereinigung im Distrikt Hexi, Zheng Aimin, die Präsidentin des Huacui Forschungsinstituts für Kunst und Kalligraphie in Tianjin, Gu Yingzhi, sowie als Kurator der Künstlergruppe PARADOX B.J. Antony.

Unterzeichnet wurde der Vertrag von Zheng Aimin als chinesischer Vertreter und B.J. Antony von deutscher Seite. Im Wesentlichen wird in dem Kulturabkommen eine gegenseitige Förderung und Unterstützung der künstlerischen Arbeit zugesagt, wozu von den Vertragspartnern in China und in Deutschland vielfältige Ausstellungen mit den Arbeiten der Künstler beider Länder organisiert werden sollen. Angestrebt wird ebenfalls der theoretische Austausch über die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der künstlerischen Arbeiten.


 

 

Die Galerie der Künstlergruppe PARADOX
in der Hummerbude 33 am Scheibenhafen von Helgoland ...

 

 

 

Hummerbude PARADOX auf Helgoland

Vorangetrieben von der Gemeinde Helgoland ist aus einer Reihe alter Fischerbuden direkt am Binnenhafen der Insel Helgoland eine Kunstzeile unter dem Motto "Kunst-Kultur-Knieper" mit u.a. dem Museumsverein, Galerien, Kunstgewerbeläden, einer urigen Hafenkneipe mit Restauration sowie dem Vogelkundlerverein "Jordsand" entstanden. Innerhalb dieses malerischen Ambientes, das immer wieder als Vorzeigeschild Helgolands dient, betreiben die Brüder Antony die Hummerbude Nr. 33 als offene Galerie für Künstler der Künstlergruppe PARADOX.

 

 

Bildhauer-Workshop auf Helgoland


 

In Memoriam: ROGER TRASH

Gewesen. Gelebt. Genossen. Geliebt. - Gewesen ...

 

Roger hat am 31. 08. 2011 unsere Welt verlassen, um uns voranzugehen in eine andere Welt. Wir trauern um einen großartigen Freund und Musiker.

Sein letztes Album: "Liebe und Desaster"

 

CD-Empfehlung


  „Wer in dieser Zeit nicht seine Stimme erhebt für eine friedvolle Welt und gegen den Wahn der Menschheit, sich selbst und die Erde durch Gier und Dummheit gezielt zu vernichten, der hat es nicht verdient, eine öffentliche Stimme zu haben.“ Das schrieb Konstantin Wecker jüngst in einem Gastkommentar für den Folker, in dem er gesellschaftlich und zukunftsrelevante Musik forderte. Von diesem Ansatz lasse auch ich mich in der Regel bei meinen Beurteilungen der Musik für die Liederbestenliste leiten. Doch da gibt es noch eine andere Seite an mir; eine die sagt, dass man die Welt nicht rund um die Uhr retten kann. Es braucht auch Musik, die einen aus dem Sessel der Nachdenklichkeit hochscheucht und den Körper im Rhythmus der Beats bewegen lässt.

Hier kommt Roger Trash mit seinem neuen Werk ins Spiel. Mit Liebe & Desaster kann man/frau unbeschwert auf einen musikalischen Roadtrip gehen – bei runtergedrehter Scheibe mit locker raushängendem Arm: „… die Lieder für die rechte Autobahnspur…“ („Zu gut für diese Welt“). Die Songs von Roger Trash gehen fast ausnahmslos dermaßen ab, dass ich mir wünschen würde, ich hätte „Gut am Glas“, „Sei meine Nr. 2“ oder das „Bengellied“ als 45er-Vinylsingles – Hinweis für die jüngeren Musikfreunde: Singles, das waren diese kleinen schwarzen runden Dinger mit einem Loch in der Mitte, bei denen die Teens und Twens einst bis zum Umfallen tanzten unter lautem Mitsingen der Refrains … Die Songs auf Liebe & Desaster  würden sich in meiner Musikbox gut neben einigen Oldies der goldenen Ära der 45er machen. Aber die Texte … mag der eine oder die andere jetzt einwenden. Meine Entgegnung: Was ist denn so falsch daran, wenn jemand sich einmal durch die Höhen und Tiefen des Verlassen-, Verliebt- und Enttäuschtsein singt. Hand aufs Herz: Die Geschichten von Liebe und Desaster sind doch Teil unser aller Alltags. Und wenn der einmal grau ist, dann bietet Roger Trash 54 Minuten und vierzehn Sekunden lang mit Rock´n´Roll, Blues, Country und Balladen unterhaltende Ablenkung auf hohem Niveau, die neue Energie verleiht.

Roger Trash – Liebe & Desaster
Reptiphon (www.reptiphon.de)
Empfohlen von: Michael Kleff, Bonn